Trinkgeld für die Zimmerreinigung
Für eine gute Zimmerreinigung sind ungefähr 20–50 EGP pro Tag eine vernünftige Orientierung.
Sie können das Geld sichtbar im Zimmer hinterlassen oder persönlich übergeben.

Trinkgeld in Ägypten gehört zum Reisealltag, aber wie viel ist wirklich angemessen? Im Hotel, Restaurant, Taxi oder bei einem Ausflug reichen oft kleine Beträge. Bei Guides und Fahrern darf es für guten Service etwas mehr sein. In diesem Guide erfahren Sie konkret, wie viel Bakschisch in Ägypten 2026 üblich ist, wann Trinkgeld erwartet wird und wann Sie freundlich Nein sagen können.
Wer zum ersten Mal nach Ägypten reist, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Wie viel Trinkgeld gibt man in Ägypten eigentlich?
Die kurze Antwort: Trinkgeld, in Ägypten oft „Bakschisch“ genannt, ist üblich, aber für normalen Service keine feste Pflicht. Bei gutem Service ist eine kleine Anerkennung willkommen. Wie viel angemessen ist, hängt davon ab, ob Sie einem Kellner, Zimmermitarbeiter, Fahrer oder privaten Reiseleiter Trinkgeld geben.
Und etwas ist besonders wichtig: Sie müssen nicht jedem Geld geben, der danach fragt.
Damit Sie im Urlaub nicht jedes Mal überlegen müssen, finden Sie hier praktische Richtwerte für Trinkgeld in Ägypten 2026.
Die folgenden Beträge sind Richtwerte und keine offiziellen Tarife.
Wichtig: Es gibt in Ägypten keine offizielle Trinkgeldtabelle. Sehen Sie die Beträge deshalb als Orientierung und nicht als Verpflichtung.
Guter Service darf belohnt werden. Aufdringliches Fordern müssen Sie dagegen nicht akzeptieren.
Das Wort Bakschisch begegnet Reisenden in Ägypten ziemlich schnell.
Im touristischen Alltag wird damit meistens ein kleines Trinkgeld für eine erbrachte Dienstleistung gemeint. Das kann der Mitarbeiter sein, der Ihre Koffer aufs Zimmer bringt, der Kellner, der sich besonders aufmerksam um Ihren Tisch kümmert, oder ein Fahrer, der Sie einen ganzen Tag begleitet.
Die Trinkgeldkultur ist in Ägypten stärker ausgeprägt als in Deutschland. Deshalb entsteht bei deutschen Urlaubern manchmal der Eindruck, man müsse ständig bezahlen.
Ganz so ist es nicht.
Ein guter Grundsatz lautet:
Echte Dienstleistung + guter Service = Trinkgeld ist angemessen.
Keine gewünschte Dienstleistung = Sie müssen sich nicht verpflichtet fühlen.
Damit wird das Thema erstaunlich einfach.
Nein. Trinkgeld ist grundsätzlich eine freiwillige Anerkennung für Service.
In vielen Bereichen wird Bakschisch allerdings erwartet oder zumindest erhofft. Gerade im Tourismus sind Trinkgelder für viele Beschäftigte ein wichtiger zusätzlicher Verdienst.
Das bedeutet aber nicht, dass Sie jede Forderung akzeptieren müssen.
Wenn Ihnen jemand ungefragt einen Weg zeigt, plötzlich Ihren Koffer nimmt oder ein Foto machen möchte und anschließend Geld verlangt, dürfen Sie freundlich ablehnen.
Ein ruhiges:
„La, shukran.“
bedeutet auf Arabisch:
„Nein, danke.“
Mehr müssen Sie häufig gar nicht sagen.
Gerade in den großen Ferienregionen wie Hurghada, Makadi Bay, Soma Bay, El Gouna, Marsa Alam und Sharm El Sheikh verbringen viele deutsche Urlauber eine oder zwei Wochen in einem All-Inclusive-Resort.
Für eine gute Zimmerreinigung sind ungefähr 20–50 EGP pro Tag eine vernünftige Orientierung.
Sie können das Geld sichtbar im Zimmer hinterlassen oder persönlich übergeben.
Hilft Ihnen ein Mitarbeiter mit den Koffern bis zum Zimmer, ist ein kleiner Betrag von ungefähr 20–50 EGP eine freundliche Anerkennung.
Bei mehreren schweren Gepäckstücken können Sie natürlich entsprechend mehr geben.
Auch bei All Inclusive in Ägypten müssen Sie kein zusätzliches Trinkgeld bezahlen.
Hat sich ein Kellner oder Barkeeper aber besonders gut um Sie gekümmert, ist ein kleiner Betrag völlig normal.
Einfach merken: Trinkgeld im Hotel ist eine Anerkennung für guten Service und keine Pflicht. Kleine, gezielte Beträge sind meist sinnvoller als ständig bei jeder einzelnen Leistung Bakschisch zu geben.
Im Restaurant sind ungefähr 10 % des Rechnungsbetrags bei gutem Service ein sinnvoller Richtwert.
Schauen Sie allerdings zuerst auf die Rechnung.
Manche Restaurants berechnen bereits eine Service Charge. Eine solche Servicegebühr bedeutet nicht automatisch, dass das Geld vollständig beim jeweiligen Kellner landet. Trotzdem sollten Sie wissen, was bereits berechnet wurde, bevor Sie zusätzlich Trinkgeld geben.
War der Service besonders aufmerksam, können Sie natürlich etwas zusätzlich geben.
War er schlecht, müssen Sie sich nicht zu einem bestimmten Prozentsatz verpflichtet fühlen.
Bei einem privaten Ausflug verbringen Sie teilweise sechs, acht oder sogar mehr Stunden mit Ihrem Guide. Ein guter Ägyptologe erklärt nicht einfach Sehenswürdigkeiten. Er organisiert den Ablauf, beantwortet Fragen, hilft vor Ort und passt den Tag an die Gäste an.
Deshalb wird einem guten Reiseleiter häufig Trinkgeld gegeben.
Eine universelle Summe gibt es allerdings nicht. Bei einer privaten Ganztagestour darf das Trinkgeld entsprechend höher ausfallen als bei einer kurzen Gruppenführung.
Wichtig: Es bleibt eine Anerkennung für guten Service und keine zusätzliche Eintrittsgebühr.
Ähnlich verhält es sich mit dem Fahrer.
Bei längeren Ausflügen in Ägypten verbringt der Fahrer teilweise den ganzen Tag mit den Gästen. Bei Fahrten nach Kairo, Luxor oder durch die Wüste können viele Kilometer zusammenkommen.
War der Fahrer pünktlich, das Fahrzeug sauber, die Fahrt angenehm und die Betreuung gut, ist ein Trinkgeld am Ende des Tages eine nette Anerkennung.
Bei einer privaten Tour betrachten wir Fahrer und Reiseleiter getrennt: Beide erbringen unterschiedliche Leistungen.
Wenn Sie einen Ausflug gebucht und bezahlt haben, müssen Sie nicht zusätzlich für die eigentliche Leistung bezahlen, sofern Trinkgeld nicht ausdrücklich Bestandteil einer vereinbarten Servicepauschale ist.
Trinkgeld kommt erst danach.
Bei egyVibes möchten wir, dass Sie den Preis und die enthaltenen Leistungen Ihrer Tour vor der Buchung kennen.
Wenn Sie mit Ihrem Fahrer oder Reiseleiter am Ende besonders zufrieden waren, können Sie sich mit einem freiwilligen Trinkgeld bedanken. Sie sollen sich dabei aber nicht unter Druck gesetzt fühlen.
Auf einer Nilkreuzfahrt ist die Situation etwas anders als im Hotel.
Während mehrerer Tage kümmern sich viele Mitarbeiter um die Gäste: Housekeeping, Restaurantpersonal, Küche, Rezeption und weitere Mitglieder der Crew.
Deshalb gibt es auf manchen Schiffen ein gemeinsames Trinkgeldsystem oder eine Empfehlung des Veranstalters.
Fragen Sie am besten zu Beginn Ihrer Reise:
„Wie wird das Trinkgeld für die Crew geregelt?“
So wissen Sie sofort, ob am Ende gesammelt wird oder ob Sie einzelnen Mitarbeitern direkt etwas geben können.
Der Reiseleiter gehört häufig nicht zur eigentlichen Schiffscrew. Deshalb kann sein Trinkgeld separat behandelt werden.
Für kleine Trinkgelder sind ägyptische Pfund (EGP) meistens am praktischsten.
Sie können kleine Beträge passend geben und müssen nicht automatisch mindestens einen Euro geben, wenn eigentlich nur eine kleine Anerkennung gemeint war.
Euro-Scheine werden in touristischen Regionen zwar häufig angenommen. Euro-Münzen sind jedoch weniger praktisch, weil sie vor Ort nicht überall problemlos gewechselt werden können.
Besorgen Sie sich nach der Ankunft einige kleine EGP-Scheine und bewahren Sie diese getrennt von Ihrem größeren Bargeld auf.
Dann müssen Sie beim Trinkgeld nicht jedes Mal nach Wechselgeld suchen.
Dafür gibt es keine perfekte Summe.
Bei einem typischen einwöchigen Resorturlaub können Sie sich ein kleines separates Bakschisch-Budget anlegen. Statt jeden Tag darüber nachzudenken, legen Sie beispielsweise einen Teil Ihres Urlaubsbudgets für guten Service zurück.
Wie viel Sie tatsächlich ausgeben, hängt stark davon ab, wie Sie reisen.
Ein Urlauber, der sieben Tage im All-Inclusive-Hotel bleibt, benötigt weniger als jemand, der zusätzlich mehrere private Ausflüge, Restaurants, Transfers und eine Nilkreuzfahrt macht.
Hier entsteht besonders häufig Verwirrung.
Sie besuchen eine Sehenswürdigkeit. Jemand kommt auf Sie zu und sagt:
Er nimmt Ihre Kamera, macht ein Foto und verlangt anschließend Geld.
Das ist keine offizielle Gebühr.
Wenn Sie die Dienstleistung bewusst angenommen haben und mit dem Ergebnis zufrieden sind, können Sie einen kleinen Betrag geben.
Wenn Sie die Hilfe überhaupt nicht wollten, dürfen Sie freundlich ablehnen.
Dasselbe gilt für Personen, die ungefragt Gepäck tragen, Türen öffnen oder vermeintlich exklusive Bereiche zeigen wollen.
Wenn die Antwort Nein lautet, besteht auch kein Grund, sich zu einer Zahlung gedrängt zu fühlen.
Bleiben Sie ruhig. Lange Diskussionen bringen meistens nichts.
Ein freundliches, aber bestimmtes „La, shukran.“ reicht in vielen Situationen völlig aus.
Wenn jemand weiter darauf besteht, gehen Sie einfach weiter. Sie müssen sich weder rechtfertigen noch erklären, warum Sie nichts geben möchten.
Bei einem organisierten Ausflug können Sie sich im Zweifel direkt an Ihren Reiseleiter oder Veranstalter wenden.
Manche Stammgäste geben einem Kellner oder Mitarbeiter bereits zu Beginn des Aufenthalts etwas. Andere möchten erst sehen, wie der Service tatsächlich ist.
Trinkgeld sollte guten Service belohnen und ihn nicht kaufen.
Wenn jemand aufmerksam, freundlich und zuverlässig arbeitet, können Sie das während oder nach der Leistung honorieren. Das fühlt sich für beide Seiten natürlicher an.
Nein. All Inclusive bedeutet nicht, dass Sie zusätzlich Trinkgeld zahlen müssen.
Trotzdem freuen sich Mitarbeiter über eine freiwillige Anerkennung.
Sie brauchen dabei keinesfalls jeden Tag jedem Mitarbeiter etwas zu geben. Qualität statt Automatismus ist auch hier die bessere Regel.
Für kleine Dienstleistungen ist ein großer Euro-Schein unpraktisch. Kleine EGP-Scheine geben Ihnen deutlich mehr Kontrolle.
Freundlichkeit verpflichtet nicht automatisch zu Trinkgeld.
Ein gefordertes Trinkgeld ist etwas anderes als eine freiwillige Anerkennung.
Euro-Münzen sind für viele Einheimische weniger praktisch als EGP oder Euro-Scheine.
Kontrollieren Sie im Restaurant zunächst die Rechnung.
Guter Service sollte zuerst kommen. Trinkgeld ist anschließend Ihre Anerkennung dafür.
Damit fahren Sie in Ägypten meistens sehr gut.
Bakschisch gehört zum Alltag und ist für viele Menschen eine wichtige Anerkennung ihrer Arbeit. Gleichzeitig darf Ihr Urlaub entspannt bleiben.
Sie müssen nicht ständig mit geöffnetem Portemonnaie herumlaufen.
Ein paar kleine EGP-Scheine, ein freundliches Lächeln und ein klares „La, shukran“, wenn Sie etwas nicht möchten, reichen erstaunlich oft aus.
Gerade bei Ausflügen möchten viele deutsche Gäste vorher wissen, was wirklich im Preis enthalten ist und welche zusätzlichen Kosten vor Ort entstehen können.
Das ist vernünftig.
Wenn Sie Ägypten Ausflüge planen, schauen Sie deshalb nicht nur auf den Endpreis. Prüfen Sie auch, welche Leistungen bereits enthalten sind und welche Extras optional bleiben.
Bei egyVibes legen wir Wert auf klare Informationen vor der Buchung. So wissen Sie vorher, welche Leistungen enthalten sind und können Ihren Urlaub entspannter planen.
Denn ein schöner Urlaubstag beginnt nicht mit Überraschungen beim Bezahlen, sondern mit einer klaren Organisation.
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